Verzeiht den großen Abstand zu meinem letzten Eintrag. Aber
der Alltagsstress hat mich doch ein wenig überrannt. Vollständigkeitshalber
möchte ich euch aber die schönen Bilder die ich auf meinem letzten Urlaub
gemacht habe nicht vorenthalten. Also:
An den beiden darauffolgenden Tagen habe ich „Cachi“ und die
„Salinas Grandes“ besucht.
(Quelle: Google Maps)
Cachi ist ein sehr kleines Dorf (2000 Einwohner), mitten in
den Bergen. Wikipedia schreibt: „Cachi gehört zusammen mit der
Provinzhauptstadt Salta und dem idyllischen Weinort Cafayate zu den drei
Hauptattraktionen der Provinz. Der Ort Cachi ist in kolonialer Architektur
gebaut und umgeben von Bergen in den Valles Calchaquíes.“ Eigentlich gibt’s da
nicht wirklich viel zu sehen, außer ein paar Andenken-Läden und Cafés – aber es
gab ein paar Hippies auf dem Plaza, dem Marktplatz mit denen ich mich ein bisschen
unterhalten konnte. Sie haben Musik gemacht und selbstgemachte T-Shirts und
Räucherstäbchen-Halter verkauft und so kam es, dass ich jetzt ein T-Shirt von
einem argentinischen Hippie besitze J
Am nächsten Tag ging es dann zu den Salinas Grandes – Die Karte
oben verrät es schon ein bisschen: eine Salzwüste! Darauf hatte ich mich von
vornherein am meisten gefreut. Wir fuhren über San Salvador de Jujuy nach
Purmamarca. Dort hielten wir zuerst am cerro de los siete colores (dem Berg der
sieben Farben) und machten wieder fleißig Fotos.
In Purmamarca gabs dann noch einen echt großen Markt mit
Andenken, wo ich auch das eine oder andere Mitbringsel und mir selbst eine echt
tolle Jacke gekauft habe.
Danach fuhren wir immer immer höher in unglaublichen
Serpentinen – meine Wasserflasche zog sich schon zusammen aufgrund des höheren
Luftdrucks.
So weit das Auge reicht: beeindruckende Berglandschaften!
Und die Salzwüste war echt beeindruckend! Weiß! So weit das
Auge reicht! Viele machten die typischen Jump-Fotos, ich aber nur ein
Erinnerungsfoto (auf dem ich übrigens meine neue Jacke schon an hab), das diesen beeindruckenden Ort natürlich nicht wirklich
wiedergibt – wie das immer so ist…
Als wir dann abends irgendwann zurück in Salta waren viel
ich todmüde ins Bett und freute mich, dass ich so schlau gewesen war die
Rückreise erst für den übernächsten Tag geplant zu haben – so hatte ich noch
einen Tag, an dem ich in Ruhe noch mal durch Salta bummeln konnte und dann am
darauffolgenden Tag zurück nach Asunción gefahren bin.
Die Rückreise war dann auch wieder ein wenig spannend. In
Salta konnte ich nämlich nur ein Ticket nach „Clorinda“ (die letzte Stadt auf
argentinischer Seite – etwa 30km entfernt von Asunción) lösen – nicht direkt
nach Asunción. Angeblich sei es auch in Resistencia nicht möglich. Ich kaufte
also das Ticket. In Resistencia dann, gab es dann nicht nur Tickets direkt nach
Asunción (aber von einer anderen Busgesellschaft), nein, ich durfte auch
gefühlte fünf Stunden auf meinen ja bereits bezahlten Bus nach Clorinda warten –
eigentlich hätte ich nur 1,5 Stunden Aufenthalt dort gehabt. Natürlich konnte
mir auch niemand sagen wie viel Verspätung mein Bus hat bzw. ob er überhaupt
noch kommt – als ich bei der Busgesellschaft (am Schalter) nachgefragt habe,
sagt man mir nur, dass ich doch gefälligst schnell wieder nach draußen gehen solle um den Bus nicht zu verpassen!
Irgendwann kam der Bus dann glücklicherweise und fuhr mich auch nach Clorinda. Dort hatte ich dann tierisches Glück, dass ich noch einen Platz in einem Bus erwischt habe, der in einer halben Stunde losfuhr. Ich weiß gar nicht ob sonst noch ein regulärer Bus gefahren wäre, oder ob das der letztmögliche war. Sonst hätte ich mir wohl ein Taxi bis zur Grenze nehmen müssen, oder meine Gastfamilie anrufen müssen, dass sie mich abholen. Der Bus war steinalt, versifft und mega voll – Gurte gab es auch keine mehr – aber das war ich fast schon gewöhnt. An der Grenze dann wieder das typische Aus- und Einreise-Prozedere und dann kamen die Chipa-Verkäufer auch schon wieder in den Bus und wollten „dos Mil“ – also zwei Tausend Guaranies und keine Pesos mehr für ihre Produkte haben. Das fühlte sich doch schon wieder heimisch an!
Und als der Bus dann auf der Zielgeraden – ca. 800m vor dem Busterminal Asuncións starb, hatte ich dann die Ruhe weg, stieg aus und direkt in den nächsten Bus in Richtung Gastfamilie ein – da kannte ich mich dann ja wieder aus – das war ein schönes Gefühl! Als ich dann erschöpft von dieser insgesamt über 24-stündigen Fahrt erschöpft zuhause ankam, war von meiner 6 köpfigen Familie, außer den 3 Hunden natürlich, die sich tierisch freuten, niemand da. Das fand ich echt ein bisschen schade, fiel dann aber todmüde in mein Bett. Am nächsten Tag konnte ich dann allen von meinen Abenteuern erzählen und Fotos zeigen – das war schön!
Irgendwann kam der Bus dann glücklicherweise und fuhr mich auch nach Clorinda. Dort hatte ich dann tierisches Glück, dass ich noch einen Platz in einem Bus erwischt habe, der in einer halben Stunde losfuhr. Ich weiß gar nicht ob sonst noch ein regulärer Bus gefahren wäre, oder ob das der letztmögliche war. Sonst hätte ich mir wohl ein Taxi bis zur Grenze nehmen müssen, oder meine Gastfamilie anrufen müssen, dass sie mich abholen. Der Bus war steinalt, versifft und mega voll – Gurte gab es auch keine mehr – aber das war ich fast schon gewöhnt. An der Grenze dann wieder das typische Aus- und Einreise-Prozedere und dann kamen die Chipa-Verkäufer auch schon wieder in den Bus und wollten „dos Mil“ – also zwei Tausend Guaranies und keine Pesos mehr für ihre Produkte haben. Das fühlte sich doch schon wieder heimisch an!
Und als der Bus dann auf der Zielgeraden – ca. 800m vor dem Busterminal Asuncións starb, hatte ich dann die Ruhe weg, stieg aus und direkt in den nächsten Bus in Richtung Gastfamilie ein – da kannte ich mich dann ja wieder aus – das war ein schönes Gefühl! Als ich dann erschöpft von dieser insgesamt über 24-stündigen Fahrt erschöpft zuhause ankam, war von meiner 6 köpfigen Familie, außer den 3 Hunden natürlich, die sich tierisch freuten, niemand da. Das fand ich echt ein bisschen schade, fiel dann aber todmüde in mein Bett. Am nächsten Tag konnte ich dann allen von meinen Abenteuern erzählen und Fotos zeigen – das war schön!
Insgesamt war es eine wirklich schöne, wenn auch echt
anstrengende Woche, die mir Lateinamerika noch einmal von einer ganz anderen
Seite gezeigt hat. Schöner wäre es vielleicht noch gewesen, wenn ich nicht
allein gereist wäre – aber ich hätte es auch bereut, wenn ich nur, weil niemand
mitkommen wollte, es nicht gemacht hätte. Ich habe unbeschreibliche Orte
gesehen – die ich sehr gerne noch mal wieder sehen möchte!