Hier nun endlich der Nachtrag zum Ausflug nach Aregua.
Ich hab zwar jetzt – mit Unterbrechungen – wieder Internet zuhause, aber da ich jetzt nach der Arbeit in der Schule meist direkt nach Hause gehe, um dort mit meiner Familie zusammen Mittag zu essen (es sei denn ich hab mir was anderes vorgenommen) und nachmittags – gegen die Langeweile und meinen Empanada-Bauch ins Fitnessstudio gehe, bin ich dann abends doch meist erschöpft und schreibe dann nur noch mit Freunden…
Ich hab zwar jetzt – mit Unterbrechungen – wieder Internet zuhause, aber da ich jetzt nach der Arbeit in der Schule meist direkt nach Hause gehe, um dort mit meiner Familie zusammen Mittag zu essen (es sei denn ich hab mir was anderes vorgenommen) und nachmittags – gegen die Langeweile und meinen Empanada-Bauch ins Fitnessstudio gehe, bin ich dann abends doch meist erschöpft und schreibe dann nur noch mit Freunden…
Nochmal: Mein Ausflug nach Aregua
Nachdem ich meinen Onkel Ali (da er ein Auto besitzt) schon mehrmals darauf
angesprochen hatte, ob wir nicht mal nach Aregua zum Erdbeermarkt fahren
könnten, hieß es dann plötzlich von heute auf morgen: Morgen
früh um 7h geht’s los (an einem Sonntag!) – aber ich wollte mich ja nicht
beklagen und stand dann pünktlich zur Abholung bereit. Ich war ja auch schon ganz
gespannt! Nach ca. einer Stunde Autofahrt kamen wir an – und zwar nicht beim
Erdbeermarkt, sondern bei einer Familie. Dort holte Tio (Onkel) Ali dann wie
selbstverständlich seine Kühlbox raus und es wurde erst mal angefangen zu
grillen. Ist klar, dachte ich mir – gibt ja auch nichts Normaleres, als morgens um halb neun anzufangen zu Grillen! Uh Mann! Wieder verschwand ne halbe Kuh
auf´m Grill und ich musste mich wohl noch gedulden, was den Erdbeermarkt betraf.
Iwann nach´m Essen gings dann tatsächlich zum
Erdbeermarkt – das waren vllt 12 Stände an einer großen Straße. An jedem Stand gab
es exakt dasselbe zu kaufen: Frische Erdbeeren, Erdbeeren mit Sahne,
Erdbeereis, Erdbeersirup, Erdbeertorte, Erdbeermarmelade – einfach alles aus
und mit Erdbeeren! Erstaunlicherweise hatten auch wirklich alle Stände so ein Kühlregal für die Sachen mit Sahne!
Ich habe mich für einen Becher Erdbeeren mit Sahne entschieden und es
war schon lecker. Aber mit Erdbeeren in Deutschland können sie trotzdem nicht
mithalten!
Mir wurde auch gesagt, dass da sonst viel mehr Stände
seien, aber wegen des Unwetters in der vergangenen Nacht (ihr erinnert euch an
die murmelgroßen Hagelkörner?) sei halt weniger los. Dann, nach ca. 10 Minuten
auf´m Erdbeermarkt ging´s auch schon weiter: zu einem Porzellanmarkt im Zentrum
von Aregua – dort hatten die Hagelkörner auch so einiges zerstört! Überall
lagen Scherben! Dort habe ich auch dieses Foto von einem Auto gemacht:
Überall Dellen im Blech und durch die Windschutzscheibe
konnte man nicht mehr durchgucken – so zersprungen war das Glas! Krass, was für einen Schaden die Natur so anrichten kann (was der Mensch im Vergleich dazu anrichtet, ist natürlich viel schlimmer). Aber zurück
zum Porzellanmarkt: Dort gab es wirklich von Tieren über Vasen bis hin zu
Gartenzwergen alles! Hier habe ich noch ein Foto für euch von besonders hübschen
Exemplaren gemacht:
Ihr seht, ich hab meinen Humor noch nicht ganz verloren,
haltet die Ohren steif, Annika
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