Sowas wie Urlaub! Schon am 31. ging meine Reise los. Ich fuhr zu Britta, um
mit ihr und ihrer Familie in Luque ins neue Jahr zu feiern. Dort gab es viel
leckeres Essen (was aber wieder, wie an Weihnachten, erst sehr spät gegessen wurde). Kurz vor
Mitternacht wurde eine kurze Rede gehalten und dann pünktlich angestoßen.
Anschließend musste jedem (der bestimmt 20 Gäste) gratuliert werden – natürlich ganz lateinamerikanisch mit Küsschen links, Küsschen rechts. Irgendwann später ging´s dann zu Britta
nach Hause, wo wir uns nochmal ausschlafen konnten, bevor am 1. Januar um 15h
unsere Reise wirklich losging: Wir fuhren mit einem Reisebus 22 Stunden
nach Montevideo (Uruguay), dann mit einem kleineren Bus weiter nach Colonia de
Sacramento (auch Uruguay) und anschließend von dort mit einer Fähre ‘rüber nach Buenos Aires
(Argentinien), um von dort am 8. Tag unsere Heimreise nach Asuncion anzutreten. Ihr seht
schon: Die Zeit war knapp bemessen.
Die Fahrt nach Montevideo überlebten wir ziemlich gut – sogar Schlafen war
in dem Bus gut möglich. "Leider" kamen wir bei norddeutschem Schietwetter gegen
14h Ortszeit an. Wir besorgten uns eine Karte im Touri-Office und machten uns
zu Fuß auf die Suche nach unserem Hostel. Dort luden wir dann nur kurz unsere
Sachen ab und erkundeten anschließend die wirklich sehr schöne, grüne Stadt.
Mensch, tat das gut, endlich mal wieder Meer zu sehen! Und mit dem Wetter fühlte ich mich auch gleich wie zuhause J. Wir schauten uns noch die Altstadt und den Hafen an (wo es ganz viele „Hamburg Süd“ – Container gab) und kauften uns belegte Croissants zum Abendbrot.
Am nächsten Tag bummelten wir auf der Suche nach einem
Kunsthandwerkermarkt noch weiter durch Montevideo, fanden den aber irgendwie nicht,
machten viele Fotos von den schönen, alten Häusern und den zahllosen Graffities.
Nachmittags fuhren wir mit einem Bus (ca. 1,5h) nach Colonia – von dort
sollte die Fähre nach Buenos Aires nämlich günstiger sein.

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