Heute stand ein Umzug an, denn wir hatten das erste
Hostel in Buenos Aires nur für zwei Nächte gebucht. Da wir am Sonntag schon
nach einer neuen Unterkunft gesucht und etwas entdeckt hatten, was für denselben
Preis etwas schöner war, machten wir uns nach dem Frühstück mit Sack und Pack
auf den Weg dorthin, luden dort unsere Sachen ab und hatten uns dann für den Tag vorgenommen, die Parks der Stadt anzusehen. Wir gingen zur S-Bahn und fuhren
eine Station nach Palermo.
Dort haben wir uns auf der Suche nach dem Park erstmal verlaufen – was aber nicht schlimm war, denn wir „stolperten“ zufällig ins Hipodrom und konnten Zeugen eines Pferderennens werden! Die Nummer 4 hat gewonnen, nur dass ihr´s wisst ;-)
Danach gingen wir dann in den Park (inzwischen hatten wir
die Orientierung ja wieder gefunden), konnten uns da aber leider nicht lang
aufhalten, weil es einfach zu heiß war – selbst im Schatten echt unangenehm.
Wir wollten dann mit dem Bus ins Las Bocas Viertel fahren, da es dort angeblich
viele schöne alte Häuser geben sollte – so der Plan. Wir hatten auch Glück
und direkt an der ersten Bushaltestelle fuhr ein Bus in genau die Richtung; wir mussten auch nicht lange warten – jedoch war es nicht möglich, im Bus mit
Bargeld zu bezahlen! Offensichtlich muss man sich vorher eine Chipkarte kaufen
und die dann mit Geld aufladen (sehr touristenfreundlich – NICHT!). Naja, wir
hatten Glück im Unglück und ein wildfremder Argentinier lud uns mit seiner
Karte auf die Fahrt ein; ich bot ihm zwar Bargeld an, aber das wollte er nicht.
Nun gut, so wurden wir auf eine Busfahrt eingeladen – auch ein Erlebnis (uns sehr touristenfreundlich! :-)) J ! Das Las Bocas
Viertel entsprach allerdings gar nicht unseren Vorstellungen, sodass wir bald den Heimweg
zum Hostel einschlugen. Im Supermarkt kauften wir uns noch Nudeln und
Pesto-Pulver (ja, Ihr lest richtig). Dieses Pulver konnte man mit Wasser und Öl
anrühren und es kostete nur ein Viertel vom Pesto im Glas. Also probierten wir es
aus. Und es war auch nicht unlecker, kommt aber trotzdem nicht an das Pesto
aus´m Glas heran (das aber ist hier leider quasi unbezahlbar). Müde vom ganzen
Latschen, aber glücklich, gingen wir dann mit gefüllten Mägen ins Bett.
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