Mittwoch, 22. Januar 2014

Die Schnuppe reist – ENDLICH (Teil 4/5)

Heute stand ein Umzug an, denn wir hatten das erste Hostel in Buenos Aires nur für zwei Nächte gebucht. Da wir am Sonntag schon nach einer neuen Unterkunft gesucht und etwas entdeckt hatten, was für denselben Preis etwas schöner war, machten wir uns nach dem Frühstück mit Sack und Pack auf den Weg dorthin, luden dort unsere Sachen ab und hatten uns dann für den Tag vorgenommen, die Parks der Stadt anzusehen. Wir gingen zur S-Bahn und fuhren eine Station nach Palermo.


Dort haben wir uns auf der Suche nach dem Park erstmal verlaufen – was aber nicht schlimm war, denn wir „stolperten“ zufällig ins Hipodrom und konnten Zeugen eines Pferderennens werden! Die Nummer 4 hat gewonnen, nur dass ihr´s wisst ;-)


Danach gingen wir dann in den Park (inzwischen hatten wir die Orientierung ja wieder gefunden), konnten uns da aber leider nicht lang aufhalten, weil es einfach zu heiß war – selbst im Schatten echt unangenehm. Wir wollten dann mit dem Bus ins Las Bocas Viertel fahren, da es dort angeblich viele schöne alte Häuser geben sollte – so der Plan. Wir hatten auch Glück und direkt an der ersten Bushaltestelle fuhr ein Bus in genau die Richtung; wir mussten auch nicht lange warten – jedoch war es nicht möglich, im Bus mit Bargeld zu bezahlen! Offensichtlich muss man sich vorher eine Chipkarte kaufen und die dann mit Geld aufladen (sehr touristenfreundlich – NICHT!). Naja, wir hatten Glück im Unglück und ein wildfremder Argentinier lud uns mit seiner Karte auf die Fahrt ein; ich bot ihm zwar Bargeld an, aber das wollte er nicht. Nun gut, so wurden wir auf eine Busfahrt eingeladen – auch ein Erlebnis (uns sehr touristenfreundlich! :-)) J ! Das Las Bocas Viertel entsprach allerdings gar nicht unseren Vorstellungen, sodass wir bald den Heimweg zum Hostel einschlugen. Im Supermarkt kauften wir uns noch Nudeln und Pesto-Pulver (ja, Ihr lest richtig). Dieses Pulver konnte man mit Wasser und Öl anrühren und es kostete nur ein Viertel vom Pesto im Glas. Also probierten wir es aus. Und es war auch nicht unlecker, kommt aber trotzdem nicht an das Pesto aus´m Glas heran (das aber ist hier leider quasi unbezahlbar). Müde vom ganzen Latschen, aber glücklich, gingen wir dann mit gefüllten Mägen ins Bett.

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