Donnerstag, 16. Januar 2014

Nachtrag: Weihnachten - unvergesslich

Ja, also wo fang ich an? Also erstmal wurde ab dem 22. anlässlich des Weihnachtsfestes das ganze Haus geputzt (was hauptsächlich meine Schwester und ich machen "durften", da meine Gast-Eltern noch arbeiten mussten und die Haushaltshilfe schon im Urlaub war). Am 24. dann wurde erst ganz spät im Kreise der engsten Familie (wir waren nur zu fünft) zu Abend gegessen,


denn erst um 24h – also quasi am 25. wird hier Weihnachten „gefeiert“. Man beglückwünscht sich dann, stößt an und draußen wurde dann auch geknallt (so wie wir es zu Sylvester tun). Das war schon komisch – vor allem bei über dreißig Grad! Denn trotz des schönen Plastik-Weihnachtsbaumes (im letzten Post zu bewundern) war ich nicht so wirklich in Weihnachtsstimmung. Dafür brauch ich wohl tatsächlich Kälte, Weihnachtsmarkt und Lebkuchen. Naja, nach 0h durften dann auch die Geschenke ausgepackt werden. Ich habe eine schwarze Ledertasche bekommen, die mir leider absolut gar nicht gefällt – aber ich gebe ja auch zu, dass es echt schwer ist, etwas zu finden, was mir gefällt – am besten geht man einfach mit mir zusammen los, oder schenkt mir nach dem Prinzip „Zeit statt Zeug“ eine schöne Unternehmung/Ausflug oder so. Naja, über meine Geschenke (deutsche Süßigkeiten und andere Kleinigkeiten) freuten sie sich zumindest.

Mein AFS-Betreuer Arturo hatte mich vormittags schon gefragt (Wohoooo! Ihr hört richtig: Ein Paraguayer, der etwas plant!), ob ich nach dem Familienfest noch Lust hätte, mit ihm und ein paar Freunden bei ihm am Pool weiter zu feiern. Da sagte ich natürlich nicht nein! Prima – wie in Deutschland – nach dem Heiligen Abend noch mit Freunden treffen. Das gefiel mir! Da aber in Weihnachten „reingefeiert“ wurde, wurde ich erst um 1h von ihm abgeholt – und da die Stimmung bei uns zuhause nicht gerade ausgelassen war, war ich da schon ganz schön müde – das gab sich dann aber glücklicherweise, als wir beim Pool ankamen. Viele Freunde waren gekommen, wir saßen auf Gartenstühlen unter freiem Himmel, unterhielten uns, tranken Bier, tanzten und landeten irgendwann alle gemeinsam mit Klamotten im Pool! J 


Insgesamt also doch noch ein unvergessliches Weihnachten!

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