In Colonia checkten wir in unser Hostel ein und lernten
anschließend das wunderschöne, leider aber auch sau teure, Küstenstädtchen kennen. Leider war außerdem die Fähre teurer als erwartet:
umgerechnet 50€ wollten die pro Kopf für die einstündige Überfahrt haben! So konnten
wir uns also wieder kein großes Abendessen gönnen und entschieden uns ganz pragmatisch für Brot & Bier. Wir setzen uns damit auf eine Wiese und genossen den Sonnenuntergang
am Meer *hach*.
Am nächsten Morgen gingen wir die Strände unsicher machen – und ich war natürlich auch Baden. Nachmittags gingen wir dann zum Hafen und mussten dort – wie an einem Flughafen – unsere Reisepässe stempeln lassen, denn wir verließen ja jetzt Uruguay und betraten wieder argentinischen Grund. In einer riesigen, schicken Halle warteten wir auf unseren Aufruf, um dann mit dem „Colonia Express“ über´s Wasser zu flitzen. Um 18h (uruguayische Zeit) fuhren wir los und gegen 18.30h (argentinische Zeit) kamen wir an (insges. waren wir ca. 1,5h auf dem Wasser).
Leider kamen wir, nicht wie in Montevideo oder Colonia, an einem Ort an, wo man nach Karten fragen konnte, sondern ziemlich im Nichts. Ich schlug trotzdem vor, zu Fuß los zu gehen – halt in die Richtung, in die alle Taxen fuhren. Und so kamen wir noch in den Genuss, die Skyline von Buenos Aires zu sehen und fanden auch eine öffentliche Karte, auf der wir die Straße unseres Hostels entdeckten, sodass wir hingehen konnten. Zum Abendbrot gab´s noch Sandwiches und O-Saft von nem Späti und schließlich fielen wir tot ins Bett.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen