Samstag, 29. März 2014

Si quieres --- puedes!

Es war wohl mal wieder Zeit für eine öffentlichkeitswirksame Aktion von Fundar und so trafen sich die Kinder der 4 Einrichtungen am 26. März in Villa Elisa. Normalerweise wurden immer zwei Busse gemietet, um in jedem Bus jeweils ca. 40 Kinder zu transportieren. Da wir uns aber diesmal in Villa Elisa getroffen haben – also ca. 20 Kinder nicht transportiert werden mussten – wurde der eine Bus einfach wegsanktioniert, sodass der eine Bus llenisimo (suuuuper voll) war. Meine Profe hatte mir glücklicherweise erlaubt, direkt nach Villa Elisa zu fahren, weil das für mich ja näher dran ist, sodass ich mir die Busfahrt in dem meeega vollen Bus ersparen konnte.

Die „Überraschung“ (die Kinder wussten im Vorhinein nicht, was der Grund des Ausflugs war) war ein Zauberer – el Mago de los Pobres (der Zauberer der Armen). Ein Zauberer, der so die Standard-Tricks zeigt. Er bezog die Kinder schön mit ein in seine Show und, was mir auch gefallen hat, wiederholte immer wieder seinen Zauberspruch: Si quieres --- puedes! (was so viel heißt wie „Wenn du willst --- dann kannst du!“) – eine schöne Botschaft! Die Kinder hatten wieder ihre farbigen Shirts an, die ihnen letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt worden waren: San Antonio in grün, Villa Elisa in orange, Guarambare in rosa und Ypane in lila.



Auf diesem „Event“ lernte ich auch Sophie kennen, eine deutsche Freiwillige, die erst seit einem Monat hier ist und in Guarambare wohnt und arbeitet. Sie war in der Woche, als ich Pri dort besucht hatte, krank gewesen und nun sehr interessiert an meinen bisherigen Erfahrungen. Echt schade, dass AFS den Austausch zwischen den „Älteren“ (ich meine die, die wie ich, schon über ein halbes Jahr hier sind) und den „neuen“ nicht fördert, sondern man sich nur zufällig kennenlernt. Mir hätte das auf jeden Fall in meiner ersten Zeit stark geholfen!

Nach dem Zauber gab´s dann noch Mittagessen – und zwar für ca. 80 Kinder – entsprechend ein riesiges Chaos! Die ersten waren schon fertig mit dem Essen und die letzten hatten ihre Teller noch gar nicht. Natürlich wartete auch der Bus schon und die Kids mussten zurück in ihre Dörfer gefahren werden, um möglichst noch pünktlich zur Schule zu gehen (alle Fundar Kinder sind „turno tarde“, gehen also aus Mangel an Klassenräumen nur nachmittags zur Schule). Ich verabschiedete mich von den Kids und Sophie und stieg in einen Bus in die entgegengesetzte Richtung. Ich war bestimmt als Erste, nach ca. 15 Minuten, zu Hause! Was für ein Chaos! Aber den Kids hat´s gefallen – und mir ja auch J

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen